
Es wird ja immer mal wieder (zurecht) kritisiert, dass ich in meinem Buch Meconomy hauptsächlich Männer zu Wort kommen lasse, und manche Leser haben mich gefragt, ob die Thesen des Buches also nichts für Frauen sind. Das ist natürlich Unsinn. Ich habe beim Aussuchen der Interviewpartner nur nicht auf das Geschlecht geachtet, weil es mir nicht wichtig erschien. In meinem ersten Buch Morgen komm ich später rein gibt es unheimlich viele tolle, mutige, innovative Frauen – mehr als Männer eigentlich.
Es ist also alles ein Zufall, aber – wie ich zugeben muss – kein guter. Beim nächsten Mal achte ich ein bisschen mehr auf den Männer/Frauen-Mix meiner Interviewpartner. Jedenfalls freue ich mich jedes Mal umso mehr, wenn Frauen sich von den Thesen in Meconomy angesprochen fühlen (zum Glück sind es viele), denn das Buch ist für sie mindestens so relevant wie für Männer.
Eine solche Frau ist Debora Hoffmann (29, Bild oben), unter anderem Studentin und Mama. Ihr Traumjob, wie sie sagt: Als “work scientist” junge Frauen bei der Definition ihrer ureigensten Karriere- und Lebensziele zu unterstützen. Gleichzeitig will sie Unternehmen herausfordern, für diese neue Art von workforce die attraktivsten Arbeitsbedingungen zu schaffen, damit sie auch in Zukunft erfolgreich sein können.
Debora hat in ihrem Blog einen spannenden Beitrag darüber veröffentlicht, was “Meconomy” bei ihr ausgelöst hat. Diesen Text darf ich mit ihrer freundlichen Erlaubnis hier leicht überarbeitet wiedergeben. Vielen Dank, Debby.
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Morgen, Samstag, 18. September, bin ich auf dem Freischreiber-Zukunftskongress bei gleich zwei Workshops vertreten: Um 10.30 zum Thema “Ich will doch nur schreiben – aber wer macht den Rest?” und um 14.30 unter dem Motto “Blogs, Ebooks und Webportale – wozu brauchen Freie noch Verlage?” Worum es beim Kongress genau geht, wo er stattfindet und was er kostet – bitte weiterlesen. Ich freue mich, möglichst viele von Euch zu treffen.
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Heute ist Meconomy offiziell als Hörbuch erschienen (auch wenn die Leser dieses Blogs das schon seit Ende letzter Woche wissen). Darum gibt es in diesem letzten Post zum Thema zwei Dinge:
1) Hörproben der letzten beiden Kapitel
2) Eine Verlosung anlässlich des Launchs. Was es zu gewinnen gibt und was man dafür tun muss?
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Wer gestern schon mein Blog gelesen hat, weiß, was alle anderen offiziell erst am Montag erfahren: Meconomy gibt es jetzt auch als Hörbuch. Wie es dazu kam?
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Foto: Erlanger Poetenfest – Georg Pöhlein, 2010
Vor ein paar Tagen war ich zu Besuch beim Erlanger Poetenfest – einer großen und wichtigen Veranstaltung des Literaturbetriebs. Die Organisatoren rund um Moderator Florian Felix Weyh hatten mich gebeten, mit Peter Glaser über den Autor als Verleger zu diskutieren – also die Chancen, die sich durch E-Books und Print-on-Demand für uns Schreiber ergeben und die Frage, ob wir überhaupt noch einen Verlag brauchen. In den USA ist das gerade ein Riesenthema.
Peter und ich waren uns ziemlich einig, dass wir eine dramatische Demokratisierung der Produktionsmittel erleben, dass Autoren erstmals vieles von dem selbst machen können, wofür sie noch vor kurzem einen Verlag brauchten, dass Verlage aber nach wie vor eine Existenzberechtigung haben – vorausgesetzt, sie definieren ihr Leistungsspektrum neu.
Eine News konnte ich in Erlangen noch nicht loswerden, obwohl sie irrsinnig gut gepasst hätte. Aber Ihr lest es hier exklusiv und als erste (am Montag wird es offiziell verkündet): Man kann Meconomy jetzt auch hören.
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Foto: Urban Zintel / Blanvalet
Hier nun der zweite Teil meines Posts zum neuen Buch von Christoph Koch (Foto), das ich wirklich sehr gelungen finde. Christoph hat über einen Monat lang ohne Internet und Handy gelebt und dokumentiert, wie das war. Einen Auszug findet Ihr hier. Ich wollte vom Autor wissen, was sein persönliches Fazit des Experiments ist und wie er sein Buch in der aktuellen Debatte über Informationsflut und Always-On einordnet.
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Mein netter Kollege Christoph Koch, der als Journalist unter anderem für Neon, Brand Eins und Monocle schreibt, hat ein Buch herausgebracht. Darüber habe ich mich erst ein bisschen geärgert, dann gefreut. Geärgert, weil die Idee so klar definiert und elegant exekutiert ist, dass ich darauf gern selbst gekommen wäre: Christoph hat etwas mehr als einen Monat lang ohne Internet und Handy gelebt und eine Art Tagebuch darüber geschrieben.
Gefreut habe ich mich dann beim Lesen, denn das Buch ist sehr gut. Keine platte Polemik, keine Maschinenstürmerei und keine Nabelschau. Sondern unterhaltsam, oft lustig und immer klug. Ich kann es wirklich jedem empfehlen, der sich selbst manchmal fragt, wie viel Facebook und Twitter zu viel sind (also eigentlich uns allen, oder?).
Das Buch ist zurecht schon sehr erfolgreich. Hier eine kleine Leseprobe, in einigen Tagen folgt dann ein Interview, das ich mit Christoph geführt habe.
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Some weeks ago a student of Business Administration at the University of Applied Sciences Kiel approached me and asked for an interview. Michael Roos (pictured above) was working on an essay – as he put it – “about the ways in wich labour markets will develop and how one can take advantages from that”. In the article he went on to write Michael looks at the ongoing changes facing the German labour market today from the perspective of a young German.
The essay was handed in at a competition held by scientific journal “Adaptive Options”. It won the competition and was published in the magazine’s Spring Edition 2010. For me it captures in a nutshell many of the ideas I put forward in my books “Morgen komm ich später rein” and “Meconomy”. So especially for those of you who cannot read German here’s a chance to get a quick insight into some of the things I care about. Thank you, Michael!
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Sometimes it’s much more satisfying to work with young unspoiled newcomers than with cynic so-called professionals. At least this was the case at the Information Design Class I guest-lectured at Berlin art-school UDK this spring and summer. Basically we invented a pretty cool iPad-mag. Please take a look …
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Im gerade erschienen Sammelband Webolution, zu dem ich neben Größen wie Ray Kurzweil und Clay Shirky auch einen Text beisteuern durfte, schreibe ich über Ablenkung, Lifehacking, Always-on und kalten Twitterentzug. Für alle, die das Buch (noch) nicht haben, hier mein Beitrag:
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