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Markus Albers Twitter:

    … damit Ihr wisst, was ich diesen Sommer getan habe

    Ok, es tut mir Leid. Ich weiß ja. Ich blogge zu wenig. Es geht vielleicht anderen auch so, ich zumindest habe derzeit ständig ein latent schlechtes Gewissen, weil ich an dieser Stelle zu wenig schreibe. Ich twittere halbwegs regelmäßig, ab und zu poste ich hier Gastbeiträge, die ich interessant finde, aber das Kernproblem bleibt: Wer Dinge schaffen will (und ab und zu mal zum Beispiel mit Freunden nach Florenz reisen, siehe Bild oben), kann nicht auch noch ständig Blogposts verfassen. Ich jedenfalls schaffe das nicht.

    Um mein schlechtes Gewissen zu entlasten, habe ich mir überlegt: Ich verbinde die zwei Dinge heute einfach miteinander. Ich erzähle Euch kurz, was ich in den letzten Wochen getan habe, statt zu bloggen. Und hey, schon ist ein neuer Blogpost entstanden. Ein weiterer Grund, warum ich das tun möchte, ist, dass man auf meiner Portfolio-Website www.markusalbers.com noch keine Möglichket hat, die je neuesten Einträge zu sehen. Der Nutzer muss sich also durch alle Untermenüs klicken, um herauszufinden, welche Artikel ich in letzter Zeit geschrieben habe oder an welchen Neuentwicklungen ich beteiligt war. Mein kluger aber stets sehr beschäftigter Websitegestalter Torsten arbeitet aber schon daran, das zu ändern. Bis dahin hier ein händisch zusammengetragener Überblick der letzten Wochen:

    Vor allem habe ich als Berlin-Korrespondent wieder mal einiges für Monocle geschrieben. Interessanterweise bedeutet mein Titel nicht, dass ich nur aus Berlin berichte, im Gegenteil. “Deutschland-Korrespondent” wäre wohl passender eigentlich sogar “Korrespondent für den deutschsprachigen Raum”, denn heute recherchiere ich eine Story in Österreich. Aber natürlich klingt das nicht so gut.

    Dann, und darüber freue ich mich besonders, hat meine Arbeit für die Brand Eins einen ziemlich regelmäßigen Charakter angenommen. Hier einige Beispiele von Artikeln, die ich zuletzt geliefert habe. Auch Die Zeit ruft immer mal wieder an – meist, wenn es ums iPad geht.

    Im Rahmen von Meconomy arbeite ich nach wie vor an der Hörbuchversion, die hoffentlich im Juli herauskommt. Eine kleine Insiderinfo: Wir verwenden meine eigene Musik. Endlich ist die mal zu etwas gut. Mittelfristig habe ich einen tollen Übersetzer gefunden, mit dem ich zum Herbst eine englische, also internationale Ausgabe des Buchs vorbereite. Um das zu finanzieren, suche ich übrigens noch einen Sponsor. Sehr teuer ist es nicht und die Medienaufmerksamkeit war bislang gigantisch. Wer eine Idee hat, mailt mir einfach an info@markusalbers.com

    Vorträge und Workshops rund um das Buchthema und das digitale Publizieren habe ich zuletzt an der Uni München gehalten, bei der Süddeutschen Zeitung, beim Horizont Online Marketing Kongress und der Stiftung Neue Verantwortung. Gestern war ich bei dieser Initiative, die schwer vermittelbaren Jugendlichen zu Jobs verhilft – eine gute Sache, finde ich. Ein paar Interviews habe ich auch wieder gegeben, zum Beispiel dem MDR Sputnik Radio.

    An der Berliner UDK bin ich in diesem Semester Gastdozent und halte zusammen mit Brian O’Connor und Severin Wucher ein Seminar zum Thema “Transmediales Storytelling”, bei dem wir unter anderem spannende Vorträge von Thomas Ramge (Brand Eins) …

    … und Christian Meier (Kress) gehört haben …

    Einen weiteren großen Teil meiner Arbeitszeit seit Februar habe ich in ein neues Projekt investiert, das mir schon deshalb sehr viel Spaß gemacht hat, weil ich dabei unheimlich viel gelernt habe – alle reden davon, wir haben’s einfach mal getan: In einem tollen Team haben wir das erste deutsche iPad-Magazin produziert, eine “lebendige Zeitschrift”, wie wir es nennen – The Iconist.

    Das Feedback ist größtenteils sehr positiv, die Verkaufszahlen wirklich ermutigend. Aber so ein neues Format neu zu erfinden ist natürlich ein großer Lernprozess, insofern interessiert mich Euer Feedback: Was gefällt Euch daran, was muss man in den nächsten Ausgabe besser machen?

    Soweit mein kleiner Überblick über die letzten Wochen. Ihr seht schon, es war viel los. Aber weil Arbeit nicht alles ist, gestehe ich hier einfach mal, so unter uns: Am meisten Spaß hatte ich, wenn der Computer aus war und ich mit meiner Tochter spielen konnte. Die ist nämlich ziemlich süß:

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